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Voraussetzungen für die Aufnahme in die Westmittelfränkischen Lebenshilfe Werkstätten GmbH

Für wen besteht ein gesetzliches Anrecht auf Aufnahme?

Eine staatlich anerkannte Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM) steht nach § 136 (3) SGB IX allen behinderten Menschen „… unabhängig von Art oder Schwere der Behinderung offen, sofern erwartet werden kann, dass sie spätestens nach Teilnahme an Maßnahmen im Berufsbildungsbereich wenigstens ein Mindestmaß an wirtschaftlich verwertbarer Arbeitsleistung erbringen werden“, zu.

Ausgenommen werden behinderte Menschen, bei denen eine „erhebliche Selbst- oder Fremdgefährdung zu erwarten ist oder das Ausmaß der erforderlichen Betreuung und Pflege die Teilnahme an Maßnahmen im Berufsbildungsbereich oder…im Arbeitsbereich dauerhaft nicht zulassen.“

Aufnahme in die Werkstätten

Anerkannte Werkstätten sind verpflichtet, Menschen mit einer Behinderung, bei welchen die Voraussetzungen für eine Beschäftigung innerhalb einer WfbM vorliegen (siehe „Gesetzlicher Auftrag“ und „Personenkreis“), aufzunehmen.

Hierzu gibt der Fachausschuss (WVO § 2 - „ein Ausschuss, dem in gleicher Anzahl Vertreter des Leistungserbringers und der Leistungsträger angehören“) vor der Aufnahme eine Stellungnahme zu folgenden Fragen ab

  • Benötigt die Person aufgrund ihrer Behinderung für die Eingliederung in das Arbeitsleben bzw. der Teilhabe am Arbeitsleben Leistungen einer WfbM?
  • Welche anderen Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben kommen für diesen Menschen mit Behinderung in Frage?

Grundsätzlich sollen die Aufnahmetermine flexibel gehalten werden; wenn möglich alle 4 Wochen.

Aufnahme

Ein Aufnahmeverfahren in die Werkstatt erfolgt grundsätzlich dann, wenn die Voraussetzungen für eine Beschäftigung vorliegen. Die Prüfung der Voraussetzungen geschieht im Gremium des Fachausschusses gemeinsam mit den Kostenträgern. Werden diese Voraussetzungen erfüllt, kommt es zu einer Abstimmung und Festlegung des geplanten Aufnahmetermins.

Eingangsverfahren

Im Eingangsverfahren, welches in aller Regel 3 Monate dauert, soll festgestellt werden,

  • ob die WfbM die geeignete Einrichtung zur Teilhabe am Arbeitsleben für diese Person ist.
  • welche Leistungen bzw. Bereiche für den Einzelnen in Betracht kommen (Feststellung der Kompetenz mit Hilfe eines Eignungstests für Menschen mit Behinderung)

Ein an das Eingangsverfahren abschließender Bericht, der zusammen mit der antragsstellenden Person (gegebenenfalls auch mit deren gesetzlichen Vertreter) zu den oben genannten Punkten erstellt wurde, wird dem Gremium des Fachausschusses zu weiteren Entscheidungen vorgelegt.

Ansprechpartner für ein erstes Beratungsgespräch

Werkstätten
Ansbach
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Hardtstraße 24
91522 Ansbach
Tel. 0981 9525-237
E-Mail an Martina Heidingsfelder

Ansprechpartner für ein erstes Beratungsgespräch

Zweigwerkstatt
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Sandra
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Seemühlstraße 13
91438 Bad Windsheim
Tel. 09841 6661-19
E-Mail an Sandra Bauer

Ansprechpartner für ein erstes Beratungsgespräch

Zweigwerkstatt
Feuchtwangen
Susanne
Rühl


Esbacher Weg 20
91555 Feuchtwangen
Tel. 09852 6744-13
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