Landtagsmitglied Martin Stümpfig besuchte die Westmittelfränkische Lebenshilfe Werkstätten GmbH

Ansbach, 5.05.2014 – Martin Stümpfig, Mitglied des Landtages, bekam Mittels der Aktion Rollentausch einen Einblick in die Arbeit mit Menschen mit Behinderung und hospitierte in der Werkstatt.

Pünktlich um acht Uhr ging es für Martin Stümpfig und seinem persönlichen Assistenten Oliver Rühl los. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Werkstattleiter, Willi Ulm, sowie den Geschäftsführer, Werner Mönikheim, führte der Weg direkt zu den unterschiedlichsten Arbeitsplätzen von Menschen mit Behinderung. Bei jedem dieser Arbeitsplätze stehen die Fähigkeiten eines jeden Einzelnen im Vordergrund. Schon nach kurzer Zeit erkennt Hr. Stümpfig, dass die Menschen mit Behinderung mit sehr viel Spaß und Freude Ihre Arbeiten erledigen. Neben dem Angebot eines an die individuellen Bedürfnisse und Möglichkeiten angepassten Arbeitsplatzes, bieten die Werkstätten Menschen mit Behinderung eine angemessene, planvolle und ganzheitliche Förderung. Hierzu gehören auch sportliche Aktivitäten wie z.B. Schwimmen. Roland Ultsch, ein Mensch mit Behinderung, erzählt mit einem strahlendem lächeln über seine bisher erzielten Medaillen bei den verschiedenen Wettkämpfen, insbesondere bei Special Olympics, die in kürze wieder stattfinden. 

Ziel der Werkstätten ist es, Gestaltungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen zu schaffen, die eine Teilhabe am Arbeitsleben sowie in der Gesellschaft zu ermöglichen und damit die soziale und berufliche Rehabilitation dieser Menschen zu fördern. Aus diesem Grund gibt es neben den Arbeitsplätzen in den Werkstätten auch sogenannte Außenarbeitsplätze sowie Außenarbeitsgruppen. Hier sind Menschen mit Behinderung über die Werkstätten in den verschiedensten Firmen tätig. Dies ist der erste Schritt Richtung 1. Arbeitsmarkt, so Werkstattleiter Ulm.

Nach dem Rundgang durch die Werkstatt West mit sehr „lebhaften“ Menschen mit Behinderung führte der Weg in die Logistikhalle. Hier finden unter anderem Menschen mit einer psychischen Erkrankung Ihren Arbeitsplatz. Ein Unterschied den Hr. Stümpfig gleich durch die Beschäftigten (Menschen mit Behinderung) erkennt. Angelika Gehret, Gruppenleiterin einer Gruppe betonte die abwechslungsreichere aber auch teilweise aufwändigere Arbeit der Menschen mit Behinderung. Denn aufgrund deren Erkrankung ist es sehr wichtig, die Menschen anders zu fördern. Nach einer kurzen Einweisung durch (Name der Beschäftigten), Beschäftigte setze sich Hr. Stümpfig selbst an den Tisch und versuchte die Übertragungswellen für Heißwasser selbst zusammenzubauen. Nach kurzer Zeit merkte er, dass man sehr viel Fingerspitzengefühl hierfür benötigt und ein ruhiges Händchen. Gar nicht so einfach. Vor allem habe er nur ein kleines Teilchen gemacht. In der Regel macht, Name der Beschäftigten hiervon 300 Stück an einem halben Tag. 

 

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