Special Olympics 2014 in Düsseldorf

Ansbach, 15. Mai 2014 – 31 Sportlerinnen und Sportler der Westmittelfränkischen Lebenshilfe Werkstätten GmbH und der Lebenshilfe Ansbach e.V. geben bei den diesjährigen Nationalen Spielen in Düsseldorf „ihr Bestes“. 

Auch dieses Jahr ist die Lebenshilfe Ansbach e.V. (LH) sowie die Westmittelfränkische Lebenshilfe Werkstätten GmbH (WLW) bei den Nationalen Special Olympics Spielen in Düsseldorf vom 19. Mai bis 23. Mai 2014 vertreten. 12 Trainer/Betreuer unterstützen die insgesamt 31 Sportlerinnen und Sportler bei den diesjährigen Spielen in folgenden Disziplinen

  • Fußball mit insgesamt 891 Athletinnen/Athleten                     
    (WLW: 12 Athleten + 3 Trainer/Betreuer)
  • Schwimmen mit insgesamt 502 Athletinnen/Athleten                     
    (WLW: 10 Athletinnen und Athleten + 4 Trainer/Betreuer)
  • Radfahren mit insgesamt 202 Athletinnen/Athleten                      
    (WLW: 2 Athleten + 2 Trainer/Betreuer)
  • Leichtathletik mit insgesamt 690 Athletinnen/Athleten                    
    (LH: 7 Athletinnen und Athleten + 3 Trainer/Betreuer)

Unter dem Eid „Lasst mich gewinnen! Doch wenn ich nicht gewinnen kann, lasst mich mutig mein Bestes geben“ zeigen die Athleten all ihr Können. In dieser Woche (19. Mai – 23. Mai) stehen die Menschen mit Behinderung im Vordergrund. Hier ist es nicht wichtig, welche Beeinträchtigung der einzelne Athlet hat, hier kämpfen alle gemeinsam um die beste Leistung im sportlichen Sinne.

Trainiert werden die Menschen mit Behinderung in den Werkstätten im Rahmen von sogenannten arbeitsbegleiteten Maßnahmen. Im Verein dagegen werden sie im Sportunterricht darauf vorbereitet. In der Regel findet das Training einmal in der Woche statt. Schon während des Trainings, denken die Sportlerinnen und Sportler an die Spiele von Special Olympics. Jedes Jahr fiebern die Sportlerinnen und Sportler diesem Termin entgegen, denn hier können sie zeigen, zu was sie in der Lage sind und wofür sie trainiert haben. Aber nicht nur der „Wettbewerb“ an sich, ist diese Reise wert. Das Kennenlernen vieler neuer Menschen aus den unterschiedlichsten Bereichen gehört ebenfalls zu den Spielen. Hier bilden sich oft Freundschaften, die Bestand haben und gepflegt werden.

Insgesamt gehen dieses Jahr 4.800 Athletinnen und Athleten in sportlich-fairen Wettbewerben (18 Sportarten) an den Start und bringen Emotionen, Spannung und Vielfalt in die Sportstadt Düsseldorf. Für eine Woche werden die Sportstätten der Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens Schauplatz für mitreißende Wettbewerbe und emotionale Momente.

Die Lebenshilfe Ansbach e.V. sowie die Westmittelfränkische Lebenshilfe Werkstätten GmbH trainieren insgesamt in den verschiedensten Einrichtungen und Werkstätten 100 Menschen mit Behinderungen. Durch die verschiedenen angebotenen Disziplinen ist die Tendenz für weitere Sportarten und neuen Athletinnen und Athleten steigend. Als sozialer Träger unterstützen wir nicht nur unsere aktiven Athletinnen und Athleten, es existiert ein Sport- und Therapieangebot für alle unsere Menschen mit Behinderung, das stetig dem inklusiven Gedanken folgend, erweitert wird. Hierzu gehören unter anderem auch Angebote zur Stärkung und Erhaltung der Gesundheit, die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben sowie der Ausbau des Therapieangebotes für Besucher der Förderstätte und auch die Anschaffung von notwendigem Therapiematerial. Um hierfür Gelder zu akquirieren nutzt die Lebenshilfe u. a. die Teilnahme an der diesjährigen Challenge Roth mit einer Sponsoring-Kampagne.