Ansbach - Feuchtwangen, 10. Oktober 2014 
– Im Rahmen der Challenge 2014 in Roth hat die Westmittelfränkische Lebenshilfe Werkstätten GmbH auch in diesem Jahr wieder einige Sponsoren zur Unterstützung aktivieren können.
Insgesamt ist ein Betrag von über 18.000,- Euro zusammen gekommen. Als Dank wurden nun alle Sponsoren zu einem kleinen Empfang in die Werkstatt nach Feuchtwangen eingeladen, um auch darzustellen, welche Projekte mit diesem Geld realisiert werden sollen.
In der Begrüßungsrede dankte der erste Vorsitzende, Kurt Unger, nochmals allen Unterstützern und den drei Sportlern Werner Mönikheim, Sebastian Kandert und Friedrich Zorn, die sich für den Start zur Challenge 2014 bereit erklärten.
Werner Mönikheim, Geschäftsführer der Lebenshilfe Werkstätten GmbH, erklärte anschließend einiges über die Mittelverwendung und den stetigen Ausbau der Maßnahmen zur Förderung der Menschen mit Behinderung. Ziel ist es auch, noch mehr Beschäftigte für Aktivitäten zur Förderung der Gesundheit zu motivieren. Viele neue Ideen und Pläne dazu sind in Vorbereitung.
Friedrich Zorn, zweiter Vorsitzender, erzählte in einer Kurzgeschichte, wie es zur Aktion der Challenge-Teilnahme kam. Auch ihm sei letztendlich wichtig, die Entwicklung der Beschäftigten in jeder Hinsicht zu fördern, um deren Lebensqualität zu steigern.
Werkstattrat, Uwe Weiß, bedankte sich in seiner kurzen Ansprache ebenfalls bei Förderern und Unterstützern. Das Geld diene zur Anschaffung von Ausstattung, zur Umsetzung von Umbaumaßnahmen und zur Erweiterung von arbeitsbegleitenden Maßnahmen.
Wolfgang Wörner, Bildungspädagoge der Lebenshilfe Werkstatt in Lenkersheim, berichtete einiges zum Thema Bewegung und Gesundheit. Die inklusive Laufgruppe (Angestellte und Beschäftigte) Lenkersheim wächst weiterhin und hat zwischenzeitlich an mehreren Veranstaltungen erfolgreich teilgenommen. Festzustellen ist, dass in allen Werkstätten der Lebenshilfe immer mehr Lauf- und Bewegungsgruppen entstehen, die mit viel Spaß und Freude bei der Sache sind.
Als weiteres geplantes Projekt stellte Ruth Eisen-Klagges, Leiterin des Förderstättenverbundes, die Entstehung eines Sinnesparkes in Feuchtwangen vor. Dieser soll im Frühjahr 2015 neben einer Boccia-Bahn in Feuchtwangen errichtet werden. Ein Anteil der Sponsorengelder wird in dieses Projekt fließen.
Als Abschluss der Darstellungen wurden die Außenanlagen besichtigt. Unter anderem eine Boccia-Gruppe auf einer neuen Bahn in Aktion und das Grundstück, auf dem im nächsten Jahr der Sinnespark entstehen wird. 

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