CAP-Lebensmittelmarkt in Schopfloch feiert Jubiläum

23.01.2015 Feuchtwangen/Schopfloch 

Der CAP-Lebensmittelmarkt in Schopfloch feierte am 23. Januar 2015 sein einjähriges Jubiläum. Unter dem Dach der Westmittelfränkischen Lebenshilfe Werkstätten GmbH hatte vor einem Jahr der erste CAP-Lebensmittelmarkt in unserer Region seine Pforten geöffnet.  Wie bereits berichtet, leitet sich das Wort „CAP“ aus dem Englischen ab und bedeutet so viel wie „Benachteiligung“. In CAP-Märkten, von denen es in Deutschland mehr als 100 gibt, arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung. Diese Märkte werden meist zentrumsnah errichtet, so dass sie für die Bevölkerung gut zu Fuß erreichbar sind.

In Schopfloch ist mit Entstehung des CAP-Marktes eine Lücke in der Lebensmittel-Nahversorgung erfolgreich geschlossen worden. Die Schopflocher Gemeinde trug damals einen gewaltigen Anteil daran, dass dieses Projekt in die Tat umgesetzt werden konnte. Von Anfang an unterstützten Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde dieses Vorhaben. Letztendlich hat alles gut geklappt. Es entstand nicht nur ein attraktiver Lebensmittelmarkt, der von Menschen mit und ohne Behinderung geführt wird, sondern es wurden auch neue Arbeitsplätze geschaffen, die dem inklusiven Gedanken unserer Gesellschaft entsprechen. Ein Paradebeispiel dafür, wie mit einem gut durchdachten Konzept Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam Großes erreichen können.

Der CAP-Markt in Schopfloch hat sich sehr gut entwickelt und ist mittlerweile zu einem festen Bestandteil in der Gemeinde geworden.

Heute arbeiten 6 Vollzeit-Beschäftigte aus der Lebenshilfe Werkstatt Feuchtwangen und eine Praktikantin im Markt. Begleitet und geführt werden diese von 3 festangestellten Mitarbeitern. Die Stimmung und Atmosphäre im Markt kann man als hervorragend bezeichnen. Egal wann man als Konsument zum Einkaufen erscheint, die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft aller Beschäftigten macht sich sofort bemerkbar. Man fühlt sich zu jeder Zeit gut aufgehoben und bestens beraten.

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