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Aufgaben des Werkstattrats

Der Werkstattrat versteht sich als Organ der Mitbestimmung, welches sich wie Schülermitverantwortung, Elternbeirat und Bewohnervertretung für die Belange von Menschen mit Behinderung einsetzt.

Der Werkstattrat ist für die Interessen unserer Beschäftigten in der Westmittelfränkischen Lebenshilfe Werkstätten GmbH zuständig. Der Werkstattrat achtet dabei auch auf die Einhaltung von Regeln und Vereinbarungen. Alle 4 Jahre wird der Werkstattrat neu gewählt.

Im Rahmen der Mitwirkungsverordnung wird in vielen Bereichen zusammen gearbeitet. Dies geschieht zum Beispiel bei

  • Werkstattverordnung
  • Arbeits- und Pausenzeiten
  • Urlaubsregelung und -planung
  • Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen
  • Themen rund ums "Essen und Trinken"
  • Feste, Feiern, Freizeiten

So setzte sich der Werkstattrat bisher nicht nur für Urlaubsregelungen und -planungen ein, sondern arbeitet auch aktiv an der Werkstattordnung mit.

Die Arbeits- und Pausenzeiten wurden mit dem Werkstattrat abgestimmt und auch Wünsche zu Essen und Trinken vermittelt. Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen wurden mit ihm besprochen und natürlich hat der Werkstattrat auch ein Mitspracherecht bei der Gestaltung und der Organisation von Festen, Feiern und Freizeiten.

Eine wichtige Rolle spielt dabei die Vertrauensperson. Sie unterstützt und berät alle Mitglieder im Werkstattrat. Sie hilft bei schriftlichen wie organisatorischen Anliegen und leistet Unterstützung für Gespräche mit der Geschäftsführung und den Werkstattleitungen. Dabei nimmt der Werkstattrat durchwegs eine beratende und informative Funktion ein. Er kann allein keine endgültige Entscheidungen treffen, diese aber weitgehend beeinflussen und oftmals damit auch zur Durchsetzung beitragen.

Vermittler zwischen allen Beteiligten

Dem Werkstattrat kommt oft genug auch eine vermittelnde Funktion zu. So schlichtet der Werkstattrat auch, wenn es Probleme zwischen Beschäftigten und Vorgesetzten gibt. Er sucht das Gespräch mit allen Beteiligten. Er ist ebenso bei Konflikten und Problemen zwischen Beschäftigten untereinander zur Stelle. Man kann seine Arbeit mit der Tätigkeit eines Betriebsrats vergleichen. Die gleichen Aufgaben erledigt in anderen Bereichen beispielsweise die Bewohnervertretung für die Bewohner der Wohnheime und die Schülermitverantwortung für die Schüler der Sebastian-Strobel-Schule und der Heilpädagogischen Tagesstätte der Lebenshilfe Ansbach e.V.

Die Vertrauensperson unterstützt und berät den Werkstattrat. Sie hilft auch bei schriftlichen und organisatorischen Angelegenheiten, sowie bei Gesprächen mit Geschäftsführung und Werkstattleitungen.

 

Ansprechpartner

Kurt Unger
Vorsitzender
Telefon 0981 9525-0
E-Mail an Kurt Unger