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05. August 2021

Endlich wieder Freizeitangebote der Offenen Hilfen

Ansbach – Die Offenen Hilfen der Lebenshilfe Ansbach sorgen mit Freizeitangeboten für Menschen mit Behinderung für Abwechslung im Alltag. Durch Corona konnten für einen langen Zeitraum keine Gruppenangebote gemacht werden. Mit einem Sommerprogramm wollen die Offenen Hilfen nun wieder durchstarten. Die Angebote sind vielfältig und reichen von sportlichen Aktivitäten bis hin zu Ausflügen, wie zur Landesgartenschau nach Ingolstadt oder ins Rundfunkmuseum in Fürth.

Die Preise für die Angebote konnten beträchtlich reduziert werden, da die Stiftung der Lebenshilfe Ansbach die Freizeitangebote finanziell unterstützt. Damit sollen möglichst viele Menschen mit Behinderung die Möglichkeit haben, ihre Freizeit abwechslungsreich gestalten zu können.

Auch über den Sommer hinaus plant die Lebenshilfe ein vielfältiges Programm. Alles jedoch mit Blick auf die Ungewissheit, die durch die Corona-Pandemie besteht.

Die Freizeitangebote sowie Anmeldeformulare sind online abrufbar.

Wer ein gedrucktes Exemplar möchte, kann sich an die Offenen Hilfen wenden (0981 4663 1701, freizeitundbildung@lebenshilfe-ansbach.de).

Freizeitangebote 2021

05. August 2021

Spende für Lebenshilfe-Wohnheim in Herrieden

Herrieden – Die „Bundesliga-Managerspiel-Freunde Rauenzell & Umgebung“ haben das Wohnheim Herrieden schon zum zweiten Mal mit einer Spende bedacht. Wie bereits im letzten Jahr können sich die Bewohner über eine Zuwendung in Höhe von 1.500 Euro freuen. Peter Bernhard und Tobias Maag von den „Bundesliga-Manager-Spiel-Freunden“ kamen zur Spendenübergabe ins Wohnheim. Als Dank für die Spende erhielten sie ein Kunstwerk, das ein Bewohner selbst gemalt hat.
Der Betrag für die Spende war aus Wettschulden zusammengekommen. Die Teammitglieder waren sich einig, dass diese Wettschulden für einen guten Zweck verwendet werden sollen. Da man sich regional engagieren möchte, war die Gruppe auf das Lebenshilfe-Wohnheim in Herrieden gestoßen.
Mit der Spende sollen Ausflüge und andere Freizeitaktivitäten für die Bewohner organisiert werden. Die Corona-Zeit und der Lockdown haben viele Bewohner schwer getroffen. Deshalb soll mit diesen besonderen Maßnahmen wieder etwas Lebensfreude zurückgegeben und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht werden, so der Lebenshilfe-Vorsitzende Kurt Unger bei der Spendenübergabe.
Zu den „Bundesliga-Manager-Spiel-Freunden“ zählen elf Mitglieder: Peter Bernhard, Tobias Maag, Christoph Wurzinger, Ralph Göppel, Frank Herrmann, Markus Eckenweber, Frank Bernhard, Johannes Bunsen, Roland Weiß, Stefan Schuh sowie Patrick Carmona Torres.

Im Bild von l. n. r.: Wohnheimleiter Stefan Birke, Hannelore Höck, Karl Schaudig, Gerda Rossmann, Lebenshilfe-Vorsitzender Kurt Unger, sowie Tobias Maag und Peter Bernhard von den Bundesliga-Managerspiel-Freunden.
01. Juli 2021

Sparkassen-Spende für CABito-Systeme

In allen drei Ansbacher Werkstätten befindet sich mittlerweile ein CABito-System. Möglich gemacht hat die letzten beiden Anschaffungen eine Spende über 5.000 Euro der Sparkassen-Stiftung in Ansbach. Ursprünglich war die Spende für den Netzwerklauf gedacht, der aber Corona-bedingt ausfallen musste. 

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Sparkassen-Chef Werner Frieß war persönlich vor Ort in der animatec, um das Ergebnis der Spende zu begutachten. Dort zeigten ihm die Bildungsbegleiterin Monika Lechner sowie Patrick Flaut von der animatec, die Funktionsweise der Terminals. CABito sind Touch-Screen-Bildschirme, mit denen die Beschäftigten auf interne Informationen, wie dem Speiseplan und Freizeitangebote schnnell und einfach zugreifen können, sowie auf ausgewählte Internetseiten. Zudem sind die Bildschirme barrierefrei zu bedienen, da sie höhenverstellbar sind und somit auch für Menschen im Rollstuhl gut nutzbar. Patrick Flaut ist für den Terminal in der animatec verantwortlich. Er trifft eine Vorauswahl und stellt dann die Informationen ein. Neben dem Wetterbericht, Busfahrplänen und Fußballseiten ist zum Beispiel auch der Newsletter über CABito zu lesen. Die Systeme sind darüber hinaus mit einer Vorlesefunktion ausgestattet. 

Werner Frieß freute sich, dass die Spende auf solch sinnvolle Weise eingesetzt werden konnte. Dem nächsten Netzwerklauf sagte er schon vorab seine Unterstützung zu. 

Lebenshilfe-Vorsitzender Kurt Unger, Patrick Flaut, Sparkassen-Chef Werner Frieß sowie Geschäftsführer Dieter Bögelein vor Ort bei der Besichtigung des CABito-Terminals in der animatec (v.l.n.r.)
Patrick Flaut ist für das CABito-Informationssystem in der anicmatec zuständig.
03. Juni 2021

Bücherwurm: Förderstätten-Projekt verkauft das 10.000ste Buch

Seit 2018 verkauft die Förderstätte in Feuchtwangen über den Namen Bücher+Wurm bei Amazon gebrauchte Bücher, die vorher gespendet wurden. 
Der Bücherwurm ist ein Projekt der Förderstätte aus Feuchtwangen und besteht aus einem Team von Mitarbeitern und derzeit sechs Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen. Das Prinzip dahinter: Gebrauchte Bücher werden eingesammelt, begutachtet, sortiert, in den Lagerbestand aufgenommen und zum Verkauf im Internet angeboten. Wenn eine Bestellung eingeht, werden die Bücher für den Versand vorbereitet und an die Kunden geschickt. Aufgaben, die auch für Menschen mit einer Behinderung zu bewerkstelligen sind und vorwiegend am Computer erledigt werden und somit einen interessanten Arbeitsbereich darstellen.  Bücher, die nicht mehr verkauft werden können, fließen in einem Recycling-Prozess zurück in die Wiederverwergung. Der Erlös aus dem Verkauf kommt dem Bücherwurmprojekt zugute. Angenommen werden alle Bücher, am besten in Bananenkartons verpackt. In der Werkstatt können Bücher nur abgegeben werden, ein Verkauf findet ausschließlich übers Internet statt.

 

Abgabestellen für gebrauchte Bücher

02. Juni 2021

Spende für die Lebenshilfe vom Sulzach-Strand-Opening

Das Team vom Sulzach-Strand-Opening hat für die Lebenshilfe Ansbach einen neuen Spendenrekord aufgestellt. Die Cheforganisatorin Nina Kolb überreichte knapp über  3.000 Euro an den Lebenshilfe-Vorsitzenden Kurt Unger. 

Hintergrund ist eine Aktion, die jedes Jahr im März stattfindet. Mutige Badegäste steigen in Oberkemmathen in die Sulzach und eröffnen die Badesaison. Im Lauf der letzten Jahre kamen immer  mehr Teilnehmer sowie Zaungäste dazu. Normalerweise wird im Anschluss an den Wassergang mit 100 bis 150 Gästen gefeiert. Dabei werden Spenden für den guten Zweck eingesammelt. Wegen der Corona-Regeln kam es in diesem Jahr anders. Nur vier Schwimmer gingen mit dem nötigen Abstand ins Wasser, ohne Zuschauer und anschließendem Fest. Die Spenden wurden online gesammlet. Der Spendenbereitschaft hat dies aber keinen Abbruch getan. Mit über 3.000 Euro sammelte das Team mehr Geld als jemals zuvor ein. Ziel der Spendensammlung ist es, eine Organisation im Landkreis zu unterstützen. 

Die Lebenshilfe wird das Geld für Freizeitangebote für erwachsene Menschen und Kinder mit Behinderung einsetzen, die in der Pandemie oft besonders unter der Isolation gelitten haben. Die Lebenshilfe Ansbach bedankt sich beim ganzen Team des Sulzach-Strand-Openings sowie für die großzügige Spende. 

Spendenübergabe an der Sulzach (vorne von links): Jenny Barth, Daniel Kolb und Rainer Krenn sowie (hinten von links) Managerin Nina Kolb, Vorsitzender der Lebenshilfe Kurt Unger, Manuel Byrdus, Geschäftsführer Michael Breuker und Hannes Weick.
12. Mai 2021

Aktion "Summ, Biene, summ" der Kita im KiM

Feuchtwangen – Der Elternbeirat der Kita im KiM sowie das Kita-Team wenden sich mit der Aktion „Summ, Biene, summ“ an die Bevölkerung. Sie verschenken Tüten mit Samenkugeln, mit deren Hilfe Gärten bienenfreundlicher gestaltet werden können. Ab dem 12.05. bis einschließlich 21.05. können die Tüten am Haupteingang des KiM abgeholt werden.

Die Idee zur Aktion stammt von Sonja Sindel vom Elternbeirat der Kita. Sie war auf die bundesweite Pflanzaktion „Wir tun was für Bienen“ aufmerksam geworden. „Die Kita hat ja in den vergangenen Monaten schon zwei Aktionen durchgeführt, die von der Öffentlichkeit sehr gut angenommen wurden. Deshalb habe ich mir gedacht, dass der Pflanzwettbewerb auch eine schöne Sache für die Kita, aber auch für die ganze Stadt wäre“, erklärt Sonja Sindel.

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Der Elternbeirat entschloss sich daraufhin, die Aktion mit Unterstützung der Kita durchzuführen. Denn Aufgaben, wie die Organisation eines Sommerfestes oder die Veranstaltung von Basaren, die der Elternbeirat sonst federführend übernimmt, sind seit über einem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie auf Eis gelegt. „Wir wollen mit der Aktion zeigen, dass man auch in schwierigen Zeiten etwas zusammen schaffen und die Welt etwas farbenfroher gestalten kann“, sagt Sonja Sindel.

Die Samen für die Kugeln hat Ralf Hübsch, Referent für Umwelt der Stadt Feuchtwagen, über die Firma Eder organisiert und der Kita kostenlos zur Verfügung gestellt. „Allein die Samen haben so gigantisch geduftet. Man kann sich jetzt schon auf das Ergebnis freuen“, schwärmt Sindel. Die Erde für die Kugeln stammt von der Baustelle des Lebenshilfe-Wohnheims in Dinkelsbühl. Eltern, vorwiegend aus dem Elternbeirat, haben die Kugeln zuhause mit ihren Kindern, geformt. 900 Kugeln sind so entstanden und sollen nun unter die Bevölkerung gebracht werden. Der Elternbeirat bittet die Abholer um eine kleine Spende für den Obst- und Gartenbauverein.

Auch die Kita-Kinder haben sich an der Aktion beteiligt. „Sie haben die Deko für die Aktion, den Bienenstock und die Bienen, hergestellt“, erzählt die Erzieherin Yvonne Horn. Die Kinder werden selbst auch Samenkugeln auspflanzen und sind dann für die Beete verantwortlich. Außerdem soll das Thema „Biene“ in den kommenden Monaten in der Kita vertieft werden. „Die Organisation der Preisverleihung und die Preisverleihung selbst wird dann auch als Vorschul-Projekt von den Kindern mitorganisiert werden“, sagt Horn.

Denn die Aktion ist mit einem Wettbewerb verbunden. Bis zum 15. Juli können Fotos von den erblühten Samenkugeln eingesendet werden. Die schönsten Bilder werden prämiert, am 23. Juli findet im KiM eine Preisverleihung statt. Die Fotos können per Mail an die Adresse elternbeiratkita(at)lebenshilfe-ansbach.de gesendet werden.

Neben den Samenkugeln befinden sich in den Tüten Ausflugtipps in die Natur in der näheren Umgebung, wie zu Erlebnispfaden. Außerdem werden in einem Fensterrundgang ums KiM Fragen zum Thema Biene beantwortet. Alle sind herzlich eingeladen.

07. April 2021

Ansbacher Netzwerklauf 2021 wird abgesagt

Ansbach – Der Ansbacher Netzwerklauf wird 2021 nicht stattfinden. Der Organisator des Laufs, die Lebenshilfe Ansbach, hat sich aufgrund der Corona-Situation zu diesem Schritt entschlossen.
Bereits im vergangenen Jahr fiel der Netzwerklauf aufgrund der Pandemie aus. „Es fließt viel Zeit in die Vorbereitung des Netzwerklaufs, die Planungen beginnen schon Anfang des Jahres“, erklärt der Vorsitzende der Lebenshilfe Ansbach, Kurt Unger. Dennoch hat sich die Lebenshilfe viel Zeit mit der Entscheidung gelassen, da bis zuletzt die Hoffnung bestand, dass sich die Lage entspannen würde. Am Lauf nehmen bis zu 1.000 Läufer teil. Ob Veranstaltungen dieser Größenordnung im Sommer schon wieder stattfinden können, ist noch immer fraglich „Der Schutz der Sportler vor einer Infektion hat für uns höchste Priorität. Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, den Netzwerklauf in diesem Jahr wieder ausfallen zu lassen“, so der Vorsitzende Unger.
Der Netzwerklauf ist keine reine Laufveranstaltung, sondern auch eine Berufsmesse auf der sich rund 25 Firmen aus der Region präsentieren, um mit Sportlern und Besuchern in Kontakt zu kommen. Von Seiten der Firmen waren schon diverse Anfragen bei der Lebenshilfe eingegangen, wann der nächste Netzwerklauf stattfinden würde. Der 5. Ansbacher Netzwerklauf wird voraussichtlich 2022 über die Bühne gehen. Die Lebenshilfe hofft, dass die vielen Unterstützer trotz der zweijährigen Pause im nächsten Jahr wieder mit dabei sind.