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17. September 2021

Gemeinschaftlich und selbst bestimmt Wohnen

Der Neubau des Wohnheimes in Dinkelsbühl nimmt Gestalt an und soll im ersten Quartal 2022 bezugsfertig sein. Dann werden 24 Menschen mit Behinderung ihre Zimmer beziehen, die in Appartement-Form gestaltet sind. Jedes Appartement ist mit einem eigenen Badezimmer ausgestattet, einem Balkon sowie der Möglichkeit zur Selbstversorgung.  Zum Teil ziehen Bewohner aus bereits bestehenden Lebenshilfe-Häusern aus Herrieden und Feuchtwangen um. 

Neben dem Wohnheim sind im Erdgeschoss sechs weitere Appartements vorhanden, welche die Lebenshilfe in Eigenleistung finanziert hat. Diese Wohnungen sind für Menschen mit Behinderung vorgesehen, die bereits oder zukünftig durch das Ambulant Begleitete Wohnen (ABW) der Lebenshilfe unterstützt werden, ansonsten aber weitgehend selbstbestimmt leben. Für die Mieter dieser Appartements wird auch ein Gemeinschaftsraum zur Verfügung stehen mit Küchenzeile, Sitzgelegenheit und Fernseher. 

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Die Versorgung der Wohnheim-Bewohner erfolgt dezentral, gekocht wird  zusammen in den verschiedenen Wohngruppen. Außerdem besteht die Möglichkeit, dass Bewohner in ihren Appartements eine Küchenzeile einrichten lassen. Auf Wunsch können sie sich somit ganz oder teilweise selbst versorgen. Die Wäsche wird zentral über die Wäscherei im Ansbacher Wohnheim gereinigt. Es stehen aber auch auf jeder Wohngruppe Waschmaschine und Trockner zur Verfügung. In jeder Wohngruppe gibt es ein Pflegebad, das den jeweiligen Bewohnern die Möglichkeit bietet, ein Bad zu nehmen. Dank der Hubbadewanne ist dies auch Rollstuhlfahrern möglich. 

Die Lage des Wohnheimes am Stauferwall birgt zudem viele Vorteile: die Innenstadt ist fußläufig zu erreichen, in der unmittelbaren Umgebung gibt es verschiedene Einkaufsmöglichkeiten sowie Freizeitangebote und Arzt-Praxen. 

Im neuen Jahr soll außerdem ein Arbeitsangebot der Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung in Dinkelsbühl starten. Die Vorbereitungen dazu laufen bereits, Details werden noch bekanntgegeben. Der Vorteil für die Bewohner liegt auf der Hand. Sie können in unmittelbarer Nähe leben und arbeiten. 

Im Erdgeschoss steht eine T-ENE (Tagesstruktur für erwachsene Menschen mit Behinderungen nach dem Erwerbsleben) zur Verfügung. Dies ist ein teilstationäres Angebot für Menschen mit Behinderung, denen eine Tagesstruktur fehlt,  die beispielsweise altersbedingt oder wegen Krankheit keine Werkstatt mehr besuchen können. Die T-ENE kann auch von Menschen, die außerhalb des Wohnheimes leben, besucht werden. Den Besuchern wird ein abwechslungsreiches Programm geboten in Form von Ausflügen, gemeinsamen Kochen und Freizeitangeboten im Haus. Es stehen barrierefreie Gemeinschaftsräume, eine gemütliche Wohnküche, Ruheräume sowie verschiedene Therapieräume zur Verfügung. Zudem wird Essen aus der Feuchtwanger Werkstatt am Mittag geliefert. 

Interessenten für einen Wohnheim-Platz oder an einem der sechs weiteren Appartements können sich bei der Lebenshilfe melden und in einem unverbindlichen Vorgespräch alle Fragen klären.

So soll das neue Gebäude für gemeinschaftliches Wohnen nach Fertigstellung aussehen, hier in der Außenperspektive von Süd-Westen. Jedes Appartement verfügt über einen Balkon oder eine Terrasse.
Derzeit sind die Bauarbeiten noch in vollem Gange. Bodentiefe Fenster ermöglichen auch Rollstuhlfahrern optimale Sicht nach draußen.
10. September 2021

BGW-Gesundheitspreis 2021 für die Westmittelfränkischen Lebenshilfe Werkstätten

Hamburg – Beim BGW-Gesundheitspreis 2021 hat die Westmittelfränkische Lebenshilfe Werkstätten GmbH aus Ansbach mit ihren Standorten in Bad Windsheim und Feuchtwangen im Finale den 3. Platz erreicht. Damit verbunden war die Übergabe eines Schecks in Höhe von 10.000 Euro.
Von einem langwierigen Bewerbungsverfahren blieben von 42 Bewerbern zur Endausscheidung nur noch 5 Finalisten übrig. Darunter war auch die einzige, unter den Bewerbern noch verbliebene, Lebenshilfeeinrichtung aus ganz Deutschland. Nachdem eine Jury entschieden hatte, wurden die Finalisten zur Preisübergabe nach Hamburg eingeladen. Somit machte sich der Geschäftsführer, Dieter Bögelein, von der Westmittelfränkischen Lebenshilfe Werkstätten GmbH in Ansbach zusammen mit der BGM-Beauftragten, Roswitha Pfeiffer, zur Verleihung des Gesundheitspreises auf den Weg nach Hamburg.
 

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Der Kerngedanke bei der Verleihung des Gesundheitspreises lautete: Wer geht mit gutem Beispiel voran und setzt sich in besonderer Weise für die Gesundheit am Arbeitsplatz ein.
Das betriebliche Gesundheitsmanagement der WLW GmbH in Ansbach ist zwar noch sehr jung, wird aber mit sehr viel Engagement betrieben. Genau dieses Engagement mit vielen positiven Auswirkungen auf Mensch und Gesundheit hat den Ansbachern am Ende einen 3. Platz beschert. Bei seiner Laudatio hat der stellvertretende Geschäftsführer der BGW, Jörg Schudmann, die besonderen Merkmale hervorgehoben. Für die Erlangung des Preises sprechen z. B ein aktiver und funktionierender Steuerkreis, regelmäßig stattfindende Arbeitskreise, der Einsatz guter Konfliktlösungsinstrumente, bestens eingeführte und aktuelle Betriebsvereinbarungen, Präventionsmaßnahmen vor Gewalt am Arbeitsplatz oder Schulungseinheiten zum Thema Deeskalation.
Die vielen Maßnahmen sprechen für eine hohe Qualität des Betrieblichen Gesundheitsmanagements in der WLW GmbH Ansbach. Im Bedarfsfall wird auch mal die Unterstützung der BGW angefordert. Besonders hervorzuheben ist ebenfalls die Führung eines Verbandhandbuches in digitaler Form. Dieses sei in dieser Variante überall und zu jeder Zeit abrufbar. Auch psychische Belastungen werden hier mit aufgezeichnet. Dieses Verfahren sei sehr vorbildlich und diene auch als Orientierung für andere Einrichtungen, die noch nicht so weit sind.
Alles in allem haben die Ansbacher für ihr erfolgreiches und aktives BGM den 3. Platz verdient und damit ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro gewonnen.

Die BGM-Beauftragte Roswitha Pfeiffer und der Geschäftsführer der Westmittelfränkischen Lebenshilfe Werkstätten GmbH, Dieter Bögelein, freuten sich über den 3. Platz auf der Verleihung in Hamburg.
05. August 2021

Endlich wieder Freizeitangebote der Offenen Hilfen

Ansbach – Die Offenen Hilfen der Lebenshilfe Ansbach sorgen mit Freizeitangeboten für Menschen mit Behinderung für Abwechslung im Alltag. Durch Corona konnten für einen langen Zeitraum keine Gruppenangebote gemacht werden. Mit einem Sommerprogramm wollen die Offenen Hilfen nun wieder durchstarten. Die Angebote sind vielfältig und reichen von sportlichen Aktivitäten bis hin zu Ausflügen, wie zur Landesgartenschau nach Ingolstadt oder ins Rundfunkmuseum in Fürth.

Die Preise für die Angebote konnten beträchtlich reduziert werden, da die Stiftung der Lebenshilfe Ansbach die Freizeitangebote finanziell unterstützt. Damit sollen möglichst viele Menschen mit Behinderung die Möglichkeit haben, ihre Freizeit abwechslungsreich gestalten zu können.

Auch über den Sommer hinaus plant die Lebenshilfe ein vielfältiges Programm. Alles jedoch mit Blick auf die Ungewissheit, die durch die Corona-Pandemie besteht.

Die Freizeitangebote sowie Anmeldeformulare sind online abrufbar.

Wer ein gedrucktes Exemplar möchte, kann sich an die Offenen Hilfen wenden (0981 4663 1701, freizeitundbildung@lebenshilfe-ansbach.de).

Freizeitangebote 2021

05. August 2021

Spende für Lebenshilfe-Wohnheim in Herrieden

Herrieden – Die „Bundesliga-Managerspiel-Freunde Rauenzell & Umgebung“ haben das Wohnheim Herrieden schon zum zweiten Mal mit einer Spende bedacht. Wie bereits im letzten Jahr können sich die Bewohner über eine Zuwendung in Höhe von 1.500 Euro freuen. Peter Bernhard und Tobias Maag von den „Bundesliga-Manager-Spiel-Freunden“ kamen zur Spendenübergabe ins Wohnheim. Als Dank für die Spende erhielten sie ein Kunstwerk, das ein Bewohner selbst gemalt hat.
Der Betrag für die Spende war aus Wettschulden zusammengekommen. Die Teammitglieder waren sich einig, dass diese Wettschulden für einen guten Zweck verwendet werden sollen. Da man sich regional engagieren möchte, war die Gruppe auf das Lebenshilfe-Wohnheim in Herrieden gestoßen.
Mit der Spende sollen Ausflüge und andere Freizeitaktivitäten für die Bewohner organisiert werden. Die Corona-Zeit und der Lockdown haben viele Bewohner schwer getroffen. Deshalb soll mit diesen besonderen Maßnahmen wieder etwas Lebensfreude zurückgegeben und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht werden, so der Lebenshilfe-Vorsitzende Kurt Unger bei der Spendenübergabe.
Zu den „Bundesliga-Manager-Spiel-Freunden“ zählen elf Mitglieder: Peter Bernhard, Tobias Maag, Christoph Wurzinger, Ralph Göppel, Frank Herrmann, Markus Eckenweber, Frank Bernhard, Johannes Bunsen, Roland Weiß, Stefan Schuh sowie Patrick Carmona Torres.

Im Bild von l. n. r.: Wohnheimleiter Stefan Birke, Hannelore Höck, Karl Schaudig, Gerda Rossmann, Lebenshilfe-Vorsitzender Kurt Unger, sowie Tobias Maag und Peter Bernhard von den Bundesliga-Managerspiel-Freunden.
01. Juli 2021

Sparkassen-Spende für CABito-Systeme

In allen drei Ansbacher Werkstätten befindet sich mittlerweile ein CABito-System. Möglich gemacht hat die letzten beiden Anschaffungen eine Spende über 5.000 Euro der Sparkassen-Stiftung in Ansbach. Ursprünglich war die Spende für den Netzwerklauf gedacht, der aber Corona-bedingt ausfallen musste. 

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Sparkassen-Chef Werner Frieß war persönlich vor Ort in der animatec, um das Ergebnis der Spende zu begutachten. Dort zeigten ihm die Bildungsbegleiterin Monika Lechner sowie Patrick Flaut von der animatec, die Funktionsweise der Terminals. CABito sind Touch-Screen-Bildschirme, mit denen die Beschäftigten auf interne Informationen, wie dem Speiseplan und Freizeitangebote schnnell und einfach zugreifen können, sowie auf ausgewählte Internetseiten. Zudem sind die Bildschirme barrierefrei zu bedienen, da sie höhenverstellbar sind und somit auch für Menschen im Rollstuhl gut nutzbar. Patrick Flaut ist für den Terminal in der animatec verantwortlich. Er trifft eine Vorauswahl und stellt dann die Informationen ein. Neben dem Wetterbericht, Busfahrplänen und Fußballseiten ist zum Beispiel auch der Newsletter über CABito zu lesen. Die Systeme sind darüber hinaus mit einer Vorlesefunktion ausgestattet. 

Werner Frieß freute sich, dass die Spende auf solch sinnvolle Weise eingesetzt werden konnte. Dem nächsten Netzwerklauf sagte er schon vorab seine Unterstützung zu. 

Lebenshilfe-Vorsitzender Kurt Unger, Patrick Flaut, Sparkassen-Chef Werner Frieß sowie Geschäftsführer Dieter Bögelein vor Ort bei der Besichtigung des CABito-Terminals in der animatec (v.l.n.r.)
Patrick Flaut ist für das CABito-Informationssystem in der anicmatec zuständig.
03. Juni 2021

Bücherwurm: Förderstätten-Projekt verkauft das 10.000ste Buch

Seit 2018 verkauft die Förderstätte in Feuchtwangen über den Namen Bücher+Wurm bei Amazon gebrauchte Bücher, die vorher gespendet wurden. 
Der Bücherwurm ist ein Projekt der Förderstätte aus Feuchtwangen und besteht aus einem Team von Mitarbeitern und derzeit sechs Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen. Das Prinzip dahinter: Gebrauchte Bücher werden eingesammelt, begutachtet, sortiert, in den Lagerbestand aufgenommen und zum Verkauf im Internet angeboten. Wenn eine Bestellung eingeht, werden die Bücher für den Versand vorbereitet und an die Kunden geschickt. Aufgaben, die auch für Menschen mit einer Behinderung zu bewerkstelligen sind und vorwiegend am Computer erledigt werden und somit einen interessanten Arbeitsbereich darstellen.  Bücher, die nicht mehr verkauft werden können, fließen in einem Recycling-Prozess zurück in die Wiederverwergung. Der Erlös aus dem Verkauf kommt dem Bücherwurmprojekt zugute. Angenommen werden alle Bücher, am besten in Bananenkartons verpackt. In der Werkstatt können Bücher nur abgegeben werden, ein Verkauf findet ausschließlich übers Internet statt.

 

Abgabestellen für gebrauchte Bücher

Nathalie Lober
T 0981 9525-139
n.lober(at)lebenshilfe-ansbach.de

Pressearchiv

Harald Eisner
T 0981 9525-145
eisner(at)lebenshilfe-ansbach.de